Mitarbeiter-Interview: Was macht eigentlich ein Eventlogistiker?

Was macht eigentlich ein Eventlogistiker? Was leistet ein Lagerist tagtäglich? In unserer neuen Blog-Serie laden wir Sie ein zu einem Blick hinter die Kulissen des Leipziger Mietmöbel-Profis EVENTTOOL24. Unsere Mitarbeiter verraten Ihnen mehr über ihre Arbeit und spannende Projekte in der Eventlogistik.

Möbel packen, Kunden beliefern und vieles mehr - der Job als Eventlogistiker bringt viel Abwechslung mit sich. Mehr darüber verrät unser Mitarbeiter Torsten Uhr, Eventlogistiker bei EVENTTOOL24, heute im Interview.

Seit wann arbeitest du bei EVENTTOOL24 und was genau machst du bei uns?

Ich arbeite seit September 2015 bei EVENTTOOL24 als Eventlogistiker. Ich bin verantwortlich dafür, Veranstaltungen auf- und abzubauen und die Nachbereitung mit durchzuführen.

Wie bist du Eventlogistiker geworden?

Ich komme überhaupt nicht aus dem Veranstaltungsbereich, sondern war unter anderem in der Umzugsbranche tätig. 17 Jahre lang habe ich internationale Umzüge durchgeführt - diese 17 Jahre waren eine wilde Zeit! Schon vorher habe ich als Konvoi-Leiter für ein Spenden-Projekt gearbeitet und Spenden nach Russland gefahren. Während dieser Zeit habe ich jede größere Stadt im europäischen Teil Russlands kennengelernt. Ich wollte das nur vorübergehend machen und mal ein Stück Abenteuer mitnehmen, doch es wurden dann doch eineinhalb Jahre. Als das Projekt zu Ende ging, habe ich dann bei einer Spedition angefangen, die u.a. Baumaterialien durch ganz Russland transportierte. Ich hatte Blut geleckt und wollte noch viel mehr über Russland und Zentralasien erfahren! Diese Zeit in der Spedition war unglaublich spannend, weil ich so vieles erlebt und erfahren habe. In Turkmenistan beispielsweise ist es am Tage so wahnsinnig heiß und der Asphalt speichert die Hitze. Und in der Nacht wirds dann sehr kalt und wilde Kamele legen sich auf die Straße, um sich zu wärmen. Da musst du dann als LKW-Fahrer ganz schön aufpassen, denn die Kamele machen nicht unbedingt Platz. Nach diesem Job war ich fest stationiert in Moskau bei einer Umzugsfirma, die u.a. Diplomatenumzüge gestemmt hat. Irgendwann hat es mir mit Moskau gereicht, also hab ich in derselben Firma dann westeuropäische Umzüge betreut. Nach einigen Zwischenstationen bin ich dann in Leipzig gelandet und habe als Eventlogistiker bei EVENTTOOL24 angefangen.

Warum hast du dich für EVENTTOOL24 entschieden?

Ich fand die Stellenausschreibung schon total spannend - dass eben nicht jeder Tag gleich ist. Und auch im Vorstellungsgespräch klang alles sehr interessant. Und das Schöne war: Leipzig war ja für mich eine fremde Stadt, doch durch die Arbeit bei EVENTTOOL24 habe ich fantastische Möglichkeiten bekommen, Leipzig und auch viele andere Städte kennenzulernen. Denn als Eventlogistiker kommst du ja gleich in die verschiedensten Locations rein. Auch in Gebäude, die "normale Leute” nicht so leicht betreten können wie etwa die Leipziger Salles de Pologne mit der wunderschönen Deckenbemalung. Die Arbeit macht super viel Spaß. Ich bin nun anderthalb Jahre dabei, es gibt immer wieder eine neue Location und die Veranstaltungen sind ja auch nicht alle gleich. Also es wird nie langweilig!

Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?

Meist habe ich am Tag mehrere Auslieferungen und Abholungen. Wenn ich morgens auf Arbeit komme, bespreche ich diese Jobs nochmal mit den Kollegen und bereite dann das Fahrzeug vor. Dann gehts los und die Jobs werden abgearbeitet. Wenn ich wieder zurückkomme, muss alles dementsprechend nachbearbeitet werden, sodass die Waren wieder gereinigt und in einwandfreiem Zustand im Regal landen. Dazu gehört auch, eventuelle Beschädigungen an den Möbeln und Mietsachen zu vermerken und diese an unsere hausinterne Werkstatt weiterzuleiten. Das ist der normale Ablauf - bei Großveranstaltungen ist das natürlich noch einmal etwas ganz anderes.

Was muss man für den Beruf deiner Meinung nach unbedingt mitbringen?

Wer als Eventlogistiker bei EVENTTOOL24 anfängt, wird nicht nur als LKW-Fahrer eingestellt. Er kann sich auf vielfältigste Weise einbringen und ist in alle Arbeitsabläufe rund um die Eventlogistik involviert. Das beginnt bereits mit der Lagertätigkeit und Kommissionierung. Der Eventlogistiker bereitet seine Touren selbst vor und sollte sich dazu natürlich im Lager sehr gut auskennen. Vor Ort beim Kunden baut er die Möbel aus unserem Sortiment auf und reinigt sie. Wenn gewünscht, berät er den Kunden zu Fragen rund um unsere Mietmöbel - dementsprechend gut sollte er unser Sortiment kennen.

Torsten Uhr, Eventlogistiker bei EVENTTOOL24

Torsten Uhr, Eventlogistiker bei EVENTTOOL24

Auch beim Abbau ist der Eventlogistiker gefordert: Er prüft die Mietsachen auf ihre Vollständigkeit und Beschädigungen und reinigt die Sachen auch vor Ort schon weitestgehend. Wieder im Lager zurück, verräumt er die Ware natürlich auch wieder, sodass nach dem Event die Mietmöbel und Eventausstattung tadellos im Regal stehen - gereinigt, ohne Mängel und bereit für den nächsten Einsatz.

Wir sind ein Team, in dem jeder alles kann und das auch will. Nicht ganz unwichtig: Wir sind in der Eventbranche tätig. Und Events finden nunmal oft auch an Wochenenden oder Feiertagen statt. Unsere Eventlogistiker müssen also flexibel sein. Wer das will und sich darauf einlässt, wird bei uns eine tolle Arbeit finden und damit sehr glücklich sein.

Was war dein bisher interessantester Auftrag und warum?

Ich mag wahnsinnig gerne diese großen Aufgaben, bei denen man alles rausfährt, was da ist. Und wenn dann die Location dazu auch noch etwas Außergewöhnliches ist wie zum Beispiel im September 2016 beim Investforum Pitch-Day in Magdeburg. Die Johanniskirche ist so eine tolle Location. Und die haben wir mit einer riesigen Zahl an Mietmöbeln gefüllt. Da mussten wir schon viel organisieren und schauen, wie wir das alles reibungslos umsetzen - das hat Spaß gemacht! Oder jetzt vor ein paar Tagen die Sport-Gala in der GoEasy-Arena in der Schweiz: Dort hatten wir allein 66 High-Tables - das ist schon eine ordentliche Größe. Sehr spannend!

Stichwort Freizeit: Unter den Kollegen bist du als Weltenbummler bekannt. Welches Reiseziel kannst du uns besonders empfehlen?

Ich sehe das Reisen als große Möglichkeit, vom Leben richtig viel mitzunehmen und habe jetzt schon weit über 50 Länder dieser Welt gesehen. Es gibt jedoch ein Land, das mich und meine Familie so fasziniert hat, dass wir ernsthaft darüber nachgedacht haben, dorthin auszuwandern: Laos. Laos hat uns so begeistert - das Land, die Menschen, das Essen. Dort haben wir unter anderem in einer Unterkunft eines deutschen Aussteigerpärchens gelebt - und da denkt man ja auch gleich übers Auswandern nach... Auch der Machu Picchu in Peru war ein ganz, ganz großes Highlight für mich. Anders als die meisten Touristen, die mit dem Zug anreisen, bin ich über den Inka-Trail gewandert - vier Tage lang. Dadurch hab ich mich richtig auf den Machu Picchu gefreut - das ist schon was ganz anderes als ein normaler Tagesausflug. Denn du bleibst da. Dieser Moment, wenn die Tagestouristen gehen... Du erlebst diesen Ort ganz anders, diese Aura, die du atmest, das ist etwas ganz anderes!

Wohin führt dich deine nächste Reise?

Die ist schon gezurrt: Es geht im Oktober nach Nepal! Wir bleiben 14 Tage in Nepal und dann noch eine Woche in Oman. Da freue ich mich jetzt schon drauf! Südostasien ist ja sowieso absolut mein Steckenpferd. In Südostasien war ich schon fast in jedem Land - außer in China und Bhutan. Ich möchte wahnsinnig gern mal nach Bhutan, das ist mein großes Ziel.

Torsten, vielen Dank für das Interview!

 

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